Die neun Nominierten für den 2020 von Bund und Ländern erstmals gemeinsam ausgelobten Deutschen Preis für Kulturelle Bildung „KULTURLICHTER“ stehen fest. Aus ihnen werden im nächsten Schritt drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt und am 11. März 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen einer digitalen Preisverleihung bekanntgegeben, die per Livestream auf www.kulturlichter-preis.de übertragen wird. Die Jury hat über die 129 eingegangenen Bewerbungen beraten und neun Projekte in drei Kategorien nominiert.

Der KULTURLICHTER-Preis wird in drei Kategorien vergeben: den Preis des Bundes verleiht Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Er zeichnet ein Projekt aus, das bundesweit zur Anwendung gebracht werden kann. Den Preis der Länder verleiht der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler. Er würdigt ein Projekt, das regional oder interregional übertragen werden kann. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert.


Über den Preis in der Kategorie „Preis des Publikums“ entscheidet ein öffentliches Online-Voting, das am 4. März startet.

 

Vollständige Pressemitteilung (PDF)

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.kulturlichter-preis.de

Die ICOM ICMEMO-Konferenz soll 2021 am Armenischen Genozid Denkmal in Eriwan stattfinden.

Der Call for Proposals ist nun online.

“How Memorial Museums address issues of Displacement, Refugees and Education on Genocide Prevention.”

It examines the role of museums, memorial sites and institutions in educating about genocide prevention and identifying the warning signs of potential violence against vulnerable populations, as well as addressing denial.

Deadline for proposals: March 30th 2021

Announcement of accepted proposals: April 30th 2021

Please email the completed submission to the Conference Organizational Committee Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

For further information:

http://icmemo.mini.icom.museum/icmemo-annual-conference-yerevan-2020/

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:00 CET

Das ICOM Comitee for Ethical Dilemmas hat alle ICOM Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung zur bevorstehenden Überarbeitung der ICOM Ethischen Richtlinien eingeladen. Parallel zum Prozess der neuen Museumsdefinition hat ICOM ihren Ethikausschuss (ETHCOM) gebeten, eine Überarbeitung der Ethischen Richtlinien für Museen zu veranlassen. Alle ICOM-Mitglieder sind eingeladen daran mitzuarbeiten, was in den aktuellen Richtlinien fehlt und was erforderlich ist, um sie zu einem noch leistungsfähigeren Werkzeug für die heutige Museumsarbeit zu machen. Diese Erhebung hilft ICOM festzustellen, ob zu diesem Zeitpunkt eine Überarbeitung der Ethischen Richtlinien nötig und sinnvoll ist.

Alle Informationen und Ergebnisse finden Sie unter: https://www.ic-ethics.museum

Diese Tagung wurde ursprünglich für die erste Septemberwoche in Dresden geplant und wird nun digital stattfinden.

Die COVID-19-Pandemie stellt die Universitätsmuseen und -sammlungen vor neue Herausforderungen und verändert die Hochschulbildung für die kommenden Jahre. Wie wir als internationale Gemeinschaft zusammenarbeiten und Probleme, Ideen und neue Perspektiven in Zeiten der Krise und des Übergangs austauschen, wird ein grundlegendes Thema der UMAC-UNIVERSEUM 2021 Konferenz sein.

Topics of the Call for Proposals:

COLLECTIONS: DOCUMENTING THE PAST AND THE PRESENT

The relevance of university collections in time of crises: when the future is unknown we try to mobilize knowledge of a known past. A first reaction to understanding Covid-19 was to mobilize a body of knowledge already established in the past and likely to provide answers. Some of those answers were provided by scientific collections preserved in various universities, research institutes or museums (i.e. samples of Spanish flu virus; 1960s artificial breathing machine). How much do U-collections participate in the building of new knowledge? What collections are being created as a result of COVID-19?

COLLECTIONS AND MUSEUMS CLOSED: NEW WAYS OF ACCESS

Access to our collections for the many: with lockdowns, closed borders, limitations on mobility, this pandemic raises the question of the accessibility of our collections and museums, whether for research, teaching or communication and engagement more broadly.  How much did we learn about this forced digital experience on the one hand, and the need to “keep the distance” during physical engagement with our museums and collections? How much can we learn from these experiences? What would become new practices and what are their limits?

ENGAGING WITH SOCIETY, TAKING STANCES

U-museums have a special position in breaking through the walls between the public and the academy to facilitate dialogue. This is a very important but difficult role in these polarized times with a growing distrust towards science and knowledge elites, in this era of ‘Fake News’ and conspiracy-driven activism. The communication of knowledge generated by universities is therefore more than ever, of great importance for the academic community. How do U-museums pick up on this role of assisting academics to reach out to all parts of society? How do they position themselves in these lively contemporary debates? Do they act merely as facilitators or conduits of information or do they take a stand as advocates?

The Conference Committee for UMAC – UNIVERSEUM 2021 are now welcoming submissions from all over the world that address the topics outlined above.

For further information:
http://umac.icom.museum/activities/conferences/umac-universeum-2021-call-for-proposals/

Liebe ICOM-Mitglieder,

vor wenigen Tagen wurde das Humboldt-Forum im Zentrum Berlins eröffnet – wenn auch digital. Wir dürfen diese medial gelungene Eröffnung, an der Interessierte und Freunde aus der ganzen Welt teilgenommen haben, als ein Zeichen der Hoffnung verstehen, denn in Zeiten wie diesen erscheint es fast wie ein Wunder, dass ein Museum – wenn auch digital - der Öffentlichkeit übergeben wurde. Dem digitalen Zugang soll alsbald die physische Realität der Begehung, des Austausches und der unmittelbaren Begegnung mit den Exponaten folgen. Es ist aktuell ein Aufschub auf unbekannte Zeit, aber dennoch in greifbarer Nähe.

Es ist symptomatisch, dass in der aktuellen Pandemie die Museen noch mehr gefordert sind als sonst, aber auch, dass sich zugleich die Gesellschaft selbst darüber bewusst wird wieviel Kultur und Kunst sie für ihr eigenes Lebensverständnis für wichtig erachtet. Es wurde in diesem Jahr der Herausforderungen und Krisen die Frage nach der Systemrelevanz der Museen gestellt – eine kategorische Politikerterminologie. Wo, wenn nicht im Museum, können wir Kultur, Kunst, Natur und Wissenschaft bewahren für zukünftige Zeiten, wer, wenn nicht die Museen, bieten Plattformen der Begegnung, der wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Auseinandersetzung, der Verständigung und des Austausches? Museen bedeuten Kulturelles Erbe, in denen die Gegenwart und die Zukunft verhandelt und gestaltet werden. Als zutiefst humanistische Orte tragen sie wesentlich zur Verständigung der Völker bei.

Wir sind gefordert, diesen Diskurs stärker in die Politik und in die Gesellschaft hinein zu tragen und zu verlebendigen. Die digitalen Medien bieten hierbei ein wichtiges Mittel in der Kommunikation, um die bald wieder mögliche physische Erleben von Exponaten und ihren Kontexten, die reale Begegnung im Museum und die gesellschaftliche Verständigung erfahrbar zu machen.  Auf dieses gemeinsame Miteinander hoffen und vertrauen wir als reale Perspektive für das kommende Jahr. Wir freuen uns auf offene Pforten all unserer Museen und wünschen uns allen einen tiefen gesellschaftlichen Zusammenhalt, der stärker als zuvor über alle physischen und nicht physischen Grenzen hinweg verbindet.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen von Herzen Frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Herzlichst,

Ihre Beate Reifenscheid

ICOM Deutschland

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