ICOM MPR Hybrid-Jahreskonferenz, gemeinsam organisiert mit ICOM Russland
16. bis 19. September 2021

Live im THE INTERNATIONAL NUMISMATIC CLUB MUSEUM, Moskau
und virtuell weltweit via ZOOM

In Anlehnung an das ICOM 2021 Thema - Die Zukunft der Museen: Recover and Reimagine - laden ICOM MPR und ICOM RUSSIA Kollegen weltweit ein, die neuen Beziehungen zum Museumspublikum miteinander zu diskutieren.

Wir leben in einer Zeit des Übergangs, die nicht nur durch die Pandemie, sondern auch durch tiefgreifende soziale, technologische und klimatische Veränderungen verursacht wird. Wenn das Museum weiterhin eine gesellschaftlich relevante Rolle erfüllen soll, sind Fragen der Kommunikation und Bildung von entscheidendem Interesse.

Lassen Sie uns über die Vermittlung des Museums auf neue Art und Weise, in neuen Formaten - mit hoffentlich neuen Zielgruppen - sprechen. Wie können wir die Kluft zwischen vor Ort und digital überbrücken? Wie können wir das Museum durch intelligente Kommunikationsstrategien zugänglicher machen? Ist das Museum nicht selbst eine besondere Art von sozialem Medium?

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Wir hoffen, dass Sie nicht von den schweren Starkregen- und Flutereignisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen sind. Die Bilder und Berichte der überfluteten und teilweise zerstörten Städte und Orte sind erschreckend. In verschiedenen Sozialen Medien finden sich erste Meldungen, dass auch Kulturgut betroffen sein soll, so zum Beispiel das Stadtarchiv in Stolberg nahe Aachen. Die Lage ist unübersichtlich, aber genau deswegen würde uns interessieren, ob Sie betroffen sind und inwieweit Hilfe und Unterstützung da ist.

Bitte schreiben Sie uns.

Ansprechpartnerin: Friederike Waentig, ICOM Vertreterin in Blue Shield Deutschland Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Tagungsband zur Jahrestagung 2019 von ICOM Deutschland in München. Beiträge zur Museologie Band 10.

Die Herausforderungen der Museen im digitalen Zeitalter sind vielfältig, doch womit angesichts der Fülle der Aufgaben beginnen? Die Jahrestagung 2019 von ICOM Deutschland diskutierte anhand interessanter Fallbeispiele – Museum4punkt0, NUMiD, ViSIT (Universität Passau), Cadolzburg (Bayerische Schlösserverwaltung), Digitale Strategie für Museen (Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern) u. v. a. – unterschiedliche Wahrnehmungen des Aufgabenfeldes Digitalisierung in Kulturbetrieben, einzelne Handlungsfelder und häufig in der musealen Realität auftretende Schwierigkeiten. So verschieden die Museen auch sind, die rund zwanzig präsentierten Beispiele machen deutlich: Soll die Digitalisierung eine gelungene, nachhaltige Öffnung der Museen ins Digitale sein und damit über einzelne digitale Vermittlungsangebote hinausreichen, so Julian Nida-Rümelin in der Einführung, muss sie mit einer digitalen Geisteshaltung und einer entsprechenden Arbeitskultur einhergehen. Ferner sind eine zum eigenen Haus passende Digitalstrategie sowie ausreichende Ressourcen und der Rückhalt der Museumsträger wichtige Voraussetzungen.

Die Onlineversion ist über arthistoricum.net abrufbar. Die Printversion befindet sich in Vorbereitung.

Zwei auf mediale Präsenz und strategische Kommunikation von Museen spezialisierte Internationalen Komitees können nun zusammen mit ICOM Deutschland durch die Förderung des ICOM Solidarity Fonds zur Covid19-Krise ihr umfassendes Projekt realisieren:

“The COVID19 Challenge:
Museums and their digital engagement
in times of crises”

Ziel des gemeinsamen Unterfangens ist es, einerseits im Dialog mit führenden Vertreter*innen von Museen weltweit den Status Quo zur Digitalen Präsenz – besser noch zur ganzheitlich-hybriden Präsenz - exemplarisch herauszuarbeiten (ICOM MPR). Andererseits sollen mit Hilfe von Best Practice Beispielen nützliche Handlungsempfehlungen – insbesondere für kleinere und mittlere Museen - entwickelt werden (ICOM AVICOM). Das Nationalkomitee ICOM Deutschland unterstützt dieses Projekt mit seinem großen Netzwerk von Museumsfachleuten.

Ohne Zweifel ist die pandemische Gesamtsituation auch für Museen nach der Krise überaus herausfordernd. Schließlich wird sich erst mittelfristig erweisen, wie sich der einstige Megatrend Städtetourismus, von dem die Mehrzahl der Museen mehr oder minder abhängig war, zukünftig entwickeln wird. Dass eine elaborierte Digitale Präsenz in der künftigen Ausrichtung der strategischen Kommunikation eine absolute Notwendigkeit darstellt, ist gleichermaßen offensichtlich geworden.

Spannend wird es sein, welche Häuser bereits jetzt auf der Basis einer wirklich ganzheitlichen Hybriden Strategie arbeiten – und welche Erfahrungen im Hinblick auf die Entwicklung einer Digitalen Szenographie bislang gemacht worden sind. Ziel muss es sein, diese wichtigen Entwicklungen nachhaltig zu verstetigen.

Die Ergebnisse der Studie werden über die Websites der drei beteiligten Komitees allgemein zugänglich gemacht.

Fokus: Enjoyment

Der Vorstellung von "Enjoyment", von der Freude eines Museumsbesuchs, soll in einer Ausgabe von ICOM Education nachgegangen werden. Um dieses Feld möglichst breit abzudecken, sind Artikelvorschläge gern gesehen. Diese sollen die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Enjoyment“ im Museum beleuchten und in der Publikation zusammengefasst, ein Bild von dem zeichnen, was den Besuch zu einem so wunderbaren Moment für so viele verschiedene Besucher*innen macht.

Um die Balance zwischen Theorie und Praxis herzustellen, sucht die Redaktion explizit nach praxisorientierten Beiträgen, um die Theorie mit konkreten Beispielen und Fallstudien zu bereichern. Da es sich um eine ICOM-Publikation handelt, müssen alle eingereichten Beiträge stark im musealen Kontext verankert sein. Ein Artikel mit einem losen oder nicht vorhandenen Bezug zu Museen wird nicht akzeptiert.

„Enjoyment“ wird je nach kulturellem und sprachlichem Hintergrund verschiedener Länder unterschiedlich verstanden. Die Redaktion würde sich freuen, wenn jede*r Autor*in deutlich machen könnte, welche Bedeutung/Verständnis von "Enjoyment" dem Beitrag zugrunde liegt.

Artikel können in einer der Arbeitssprachen von CECA eingereicht werden, d. h. Englisch, Französisch oder Spanisch.

 

Bei Interesse an der Einreichung eines Artikels wenden Sie sich bitte an Stéphanie Wintzerith, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Artikel sind bis zum 15. Januar 2022 fällig. Sie werden einem Peer-Review unterzogen, bevor sie zur Veröffentlichung angenommen werden. Die Veröffentlichung ist für den Sommer 2022 geplant.

Alle Informationen finden Sie hier.

Call for Papers (Englisch)

Call for Papers (Französisch)

Call for Papers (Spanisch)

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Tel.: +49 30 69504525
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Aufgrund von Wartungsarbeiten sind wir leider am Mittwoch, den 4. August telefonisch nicht zu erreichen. Wir stehen Ihnen aber gerne am Donnerstag, den 5. August telefonisch von 9:00-12:00 Uhr zur Verfügung.

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