Tagungsband zur Jahrestagung 2019 von ICOM Deutschland in München. Beiträge zur Museologie Band 10.

Die Herausforderungen der Museen im digitalen Zeitalter sind vielfältig, doch womit angesichts der Fülle der Aufgaben beginnen? Die Jahrestagung 2019 von ICOM Deutschland diskutierte anhand interessanter Fallbeispiele – Museum4punkt0, NUMiD, ViSIT (Universität Passau), Cadolzburg (Bayerische Schlösserverwaltung), Digitale Strategie für Museen (Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern) u. v. a. – unterschiedliche Wahrnehmungen des Aufgabenfeldes Digitalisierung in Kulturbetrieben, einzelne Handlungsfelder und häufig in der musealen Realität auftretende Schwierigkeiten. So verschieden die Museen auch sind, die rund zwanzig präsentierten Beispiele machen deutlich: Soll die Digitalisierung eine gelungene, nachhaltige Öffnung der Museen ins Digitale sein und damit über einzelne digitale Vermittlungsangebote hinausreichen, so Julian Nida-Rümelin in der Einführung, muss sie mit einer digitalen Geisteshaltung und einer entsprechenden Arbeitskultur einhergehen. Ferner sind eine zum eigenen Haus passende Digitalstrategie sowie ausreichende Ressourcen und der Rückhalt der Museumsträger wichtige Voraussetzungen.

Die Onlineversion ist über arthistoricum.net abrufbar. Die Printversion befindet sich in Vorbereitung.

Fokus: Enjoyment

Der Vorstellung von "Enjoyment", von der Freude eines Museumsbesuchs, soll in einer Ausgabe von ICOM Education nachgegangen werden. Um dieses Feld möglichst breit abzudecken, sind Artikelvorschläge gern gesehen. Diese sollen die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Enjoyment“ im Museum beleuchten und in der Publikation zusammengefasst, ein Bild von dem zeichnen, was den Besuch zu einem so wunderbaren Moment für so viele verschiedene Besucher*innen macht.

Um die Balance zwischen Theorie und Praxis herzustellen, sucht die Redaktion explizit nach praxisorientierten Beiträgen, um die Theorie mit konkreten Beispielen und Fallstudien zu bereichern. Da es sich um eine ICOM-Publikation handelt, müssen alle eingereichten Beiträge stark im musealen Kontext verankert sein. Ein Artikel mit einem losen oder nicht vorhandenen Bezug zu Museen wird nicht akzeptiert.

„Enjoyment“ wird je nach kulturellem und sprachlichem Hintergrund verschiedener Länder unterschiedlich verstanden. Die Redaktion würde sich freuen, wenn jede*r Autor*in deutlich machen könnte, welche Bedeutung/Verständnis von "Enjoyment" dem Beitrag zugrunde liegt.

Artikel können in einer der Arbeitssprachen von CECA eingereicht werden, d. h. Englisch, Französisch oder Spanisch.

 

Bei Interesse an der Einreichung eines Artikels wenden Sie sich bitte an Stéphanie Wintzerith, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Artikel sind bis zum 15. Januar 2022 fällig. Sie werden einem Peer-Review unterzogen, bevor sie zur Veröffentlichung angenommen werden. Die Veröffentlichung ist für den Sommer 2022 geplant.

Alle Informationen finden Sie hier.

Call for Papers (Englisch)

Call for Papers (Französisch)

Call for Papers (Spanisch)

Gesundheits-, Epidemie- und Pandemiekrisen haben im Laufe der Geschichte eine große Anzahl von Menschen auf der ganzen Welt betroffen. Sie fordern uns durch ihre Größe und die Narben die sie in unserem Land und in unseren Erinnerungen hinterlassen haben heraus. In Museen und an archäologischen Stätten wurden Gegenstände und Dokumente gesammelt, aufbewahrt und gepflegt. Die Analyse dieser materiellen und immateriellen Zeugnisse informiert uns über die Unterschiede in der Häufigkeit dieser Katastrophen im Laufe der Zeit und ihre verschiedenen Auswirkungen auf verschiedene Gesellschaften. Die diesjährige ICMAH-Jahreskonferenz zielt darauf ab, über diese vergangenen Krisen und Tragödien und ihre Auswirkungen auf Museen nachzudenken, die Rolle der Archäologie und Geschichte bei der Bereitstellung von Informationen über diese Ereignisse zu würdigen und eine Reihe von Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

Aus diesem Grund ist das Thema der ICMAH-Jahreskonferenz 2020 Health crises and tragedies in museums of archaeology, history and sites.

Die Konferenz findet vom 11. bis 15. Dezember 2021 in Dakar, Senegal, statt und wird von ICOM Senegal ausgerichtet.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, an der Veranstaltung vor Ort oder virtuell teilzunehmen.

In Bezug auf Paper Proposals und Acceptance - ICMAH nimmt Paper Proposals in englischer oder französischer Sprache bis zum 30. Juni 2021 an. In diesem Dokument finden Sie die Informationen und Anmeldeformulare für die ICMAH-Jahreskonferenz in Dakar 2021.

Bei Fragen und Kommentaren wenden Sie sich bitte an den ICMAH-Sekretär
Santiago Robledo, Colombia
ICMAH Secretary / Secrétaire 2019-2022
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://icmah.mini.icom.museum

ICOM ist eine Partnerschaft mit dem Verlag Taylor und Francis / Routledge zur Veröffentlichung des ICOM-Journals „Museum International“ eingegangen und wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Taylor & Francis / Routledge ICOM Mitgliedern freien Zugang zu fünf seiner Zeitschriften zum Thema Museum und Kulturerbe anbietet:

Heritage & SocietyMuseum History JournalMuseum Management and CuratorshipMuseums & Social Issues: A Journal of Reflective DiscourseJournal of Heritage Tourism.

Wir hoffen, dass Sie diese Ressource für Ihre Arbeit und Forschung nützlich finden!

Der Zugang erfolgt durch den Mitgliederbereich von ICOM International.

Das IJIH ist die erste internationale akademische Zeitschrift auf diesem Gebiet und widmet sich der Förderung des Verständnisses aller Aspekte des immateriellen Kulturerbes sowie der Kommunikation von Forschungsergebnissen und Beispielen guter beruflicher Praxis.

Das International Journal of Intangible Heritage wurde erstmals 2006 als Reaktion auf die rasch wachsenden akademischen und beruflichen Interessen am immateriellen Kulturerbe veröffentlicht, insbesondere nach der weitverbreiteten Ratifizierung des UNESCO-Übereinkommens von 2003 zum Schutz des immateriellen Kulturerbes. Das IJIH ist eine referierte akademische und professionelle englischsprachige Zeitschrift, die sich der Förderung des Verständnisses aller Aspekte des immateriellen Kulturerbes sowie der Kommunikation von Forschungsergebnissen und Beispielen guter beruflicher Praxis widmet.

Hauptpapiere haben normalerweise eine Länge zwischen 5.000 und 8.000 Wörtern, kurze Papiere, Berichte und Rezensionen zwischen 2.000 und 5.000 Wörtern. Die Beiträge müssen in englischer Sprache eingereicht werden und die Autor*innen sind für ihre Übersetzung verantwortlich. Beiträge können jederzeit eingereicht werden, jedoch können nur diejenigen, die bis zum 30. August eines jeden Jahres eingehen, rechtzeitig für die jährliche Sitzung des gesamten Redaktionsausschusses im Oktober referiert und, falls akzeptiert, in den nächsten Jahresband aufgenommen werden, der im Juni des darauf folgenden Jahres erscheint.

Einreichung von Artikeln über: http://www.ijih.org

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In der Halde 1
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